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Was ist Tezos (XTZ)?
Tezos ist eine leistungsstarke Blockchain und Open-Source-Plattform für Assets und Anwendungen mit starkem Fokus auf Code-Sicherheit, On-Chain-Governance und Dezentralisierung. Tezos 2.0 – der nächste Entwicklungsschritt – zielt auf bessere Skalierbarkeit (per Layer-2s), bessere Kombinierbarkeit sowie die Unterstützung gängiger Programmiersprachen (wie Javascript, Typescript, Python und viele andere).
Von Anfang an auf formale Verifikation ausgelegt, ermöglicht das Tezos-Protokoll Entwicklern, Fehler bei der Entwicklung von Smart Contracts zu vermeiden, und eignet sich besonders gut für Anwendungen, die höchste Sicherheit und Verlässlichkeit benötigen.
Das LPoS- (Liquid Proof-of-Stake-) Konsensverfahren ermöglicht jedem Stakeholder, direkt oder per Delegation am Konsensprozess teilzunehmen und für die Sicherung des Netzwerks belohnt zu werden. Einzigartig ist das On-Chain-Governance-System von Tezos, das auch die Erstellung und Abstimmung über Protokoll-Upgrades ermöglicht. Dieses wegweisende System erlaubt dem Protokoll, sich selbst weiterzuentwickeln, ohne auf eine Abspaltung (Fork) hinauszulaufen – es stärkt die Community und bremst Innovationen nicht aus.
Das Tezos Mainnet wurde erstmals 2014 angeregt und 2018 eingeführt. Seitdem läuft es ununterbrochen und hat sich einen guten Ruf für technische Exzellenz und eine unterstützende Community erworben.
Wer sind die Gründer von Tezos? Tezos wurde von Arthur und Kathleen Breitman in einem Whitepaper aus dem Jahr 2014 unter dem Pseudonym L.M. Goodman konzipiert, in Anlehnung an Satoshi Nakamoto und in Bezug auf einen Journalisten, der den Schöpfer von Bitcoin falsch identifiziert hatte.
In einem früheren Artikel hatten die Breitmans argumentiert, dass die größten Schwächen von Bitcoin das Fehlen eines partizipativen Governance-Prozesses, Kosten- und Zentralisierungsprobleme im Proof-of-Work-Ansatz, die eingeschränkte Ausdruckskraft der Programmiersprache und fehlende Smart-Contract-Funktionalität sowie Sicherheitsaspekte seien